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Bruchtest

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Bruchtest

 

Bruchtest

Der Bruchtest bedeutet in der Kampfkunst das Zerschlagen von massiven Gegenständen (in der Regel Holzbrettern). Bruchtests werden hauptsächlich mit Hand, Ellbogen und Fuß ausgeführt, können aber auch mit anderen Körperteilen erbracht werden.

 

Der Sinn des Bruchtests

 

Um die Sache nicht überzubewerten. Sicherlich können viele, auch untrainierte Menschen, Bretter zerschlagen. Darum geht auch nicht. Vielmehr kommt hier das "Do", also die innere Einstellung, die geistige Reife, zum Zuge. Nur wer Körper und Geist in Einklang bringt, wird den Bruchtest auch verstehen können.

Und eine Bitte an Anfänger: Gewöhnt Euch von Beginn Eures Trainings daran, die Faust beim Fauststoß gerade zu halten sonst kommt das böse Erwachen, und das kann weh tun.

 

Auf den Sinn des Bruchtests gibt es ganz klare Antworten:
  1. Aufzeigen der körperlichen Entwicklung des Budokas
  2. Erproben der Wirksamkeit der erlernten Technik
  3. Übung des Zusammenspiels von körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
  4. Übung von Konzentration
  5. Stärkung des eigenen Selbstvertrauens
  6. Abhärtung der Faust, Fuß, etc.
 

Voraussetzungen

 
Die Haupteigenschaften zum Gelingen für einen guten Bruchtest sind
  • Kraft,
  • Schnelligkeit,
  • Konzentration und
  • Koordination.

Der Ausführende zielt darauf ab, die größte kinetische Energie in der Bewegung genau dann zu erreichen, wenn der zu zerbrechende Gegenstand erreicht wird. Dies sollte am schwächsten Punkt des Materials geschehen. Elastische Stoffe können dabei zunächst Energie absorbieren, ohne zu zerbrechen. Nicht elastische Stoffe wie Gasbeton und Dachziegel brechen hingegen schon früher.

Dank neuester Messmethoden ist man in der Lage, die Wirkung einer Atemi-Technik in einem Bruchtest auch zu messen.

 

Konsequentes Training erforderlich

 

Bruchtests erfordern vielmehr ein gewisses Maß an technischer Perfektion sowie an geistiger Reife. Der Sportler muss in der Lage sein, seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten in einem kurzen Augenblick gleichzeitig zu aktivieren, um das scheinbar unüberwindliche Material zu "brechen". Dies erfordert jahrelanges, konsequentes Training, um wesentliche Voraussetzungen und Einstellungen zu schaffen.
 
 

Die Technik des Bruchtests

 

Die richtige Technik des Bruchtests richtet sich vor allem auf das zu verwendende Material. Die gebräuchlichsten Materialien beim Bruchtest sind Bretter, Ziegelsteine, Dachziegel und Flusssteine. Sogenannte Experten sprechen auch vom Flaschenbruchtest, vom Schlag auf Eisblöcken, vom Zerschlagen von Baseball-Schlägern und sonstigen Materialien, die meist auf Baustellen zu finden sind.
 

Der Körperschwerpunkt

 

Der Körperschwerpunkt ist die erste Voraussetzung zum richtigen Bruchtest. Ein stabiles Gleichgewicht, ein tiefer Stand oder eine gute Kampfstellung (beim beweglichen Bruchtest) ist das erste Gebot. Die Auswahl der Technik bestimmt den Körperschwerpunkt. Aus dem festen Stand heraus erfolgt der Bruchtest deutlich tiefer, als aus der Bewegung aus der Schrittfolge heraus.
 

Der rechte Winkel

 

Im sog. 90°-Winkel muss das Objekt getroffen werden, damit die gesamte Bewegungsenergie, sprich die Kraft, in das Objekt hineingeht.
Jede Winkelveränderung, jede Kurve in der Anlaufbewegung kostet Energie und schmälert letztlich das Ergebnis.
 

Die physikalischen Gesetze

 

Der Körper allein ist nicht in der Lage einen Bruchtest auszuführen. Erst mit Hilfe der Muskelkraft gelingt es eine Körperwaffe zu aktivieren.
Der Geist befiehlt und der Körper handelt!
So wird eine Körperwaffe, zB. die Faust, aktiviert, also auf nöglichst rationellem Wege in eine Richtung in Bewegung gesetzt, um ihr die nötige Schlagkraft zu verleihen. Die Masse der Körperwaffe (vorher natürlich die richtige Spannung der Faust) und ihre Beschleunigung ergeben eine Geschwindigkeit und diese letztlich eine Kraft.
Kraft=Masse x Beschleunigung
Diese Kraft ist dann von Bedeutung, wenn die Körperwaffe auf das Objekt auftritt. Durch die Trägheit des Objektes und die Kraft des Impulses kommt es nun zum Bruch des Objekts. Bei rund ausgeführten Techniken, spricht man von der Zentrifugalkraft, da hier eine runde Beschleunigungsbewegung gebraucht wird.

Beispiele für Physik:
  1. An einer Tokio-Universität wurde ein Fauststoß mit einer Geschwindigkeit von 45,5k/h gemessen.
  2. An der Universität Stuttgart wurden Techniken von Dr. Jao vermessen:
    - Geschwindigkeit eines Shuto war 35km/h und
    - Kraft war dabei gemessem mit sieben Kilonewton, also fast eine Tonne beim Schlag auf einen Ziegelstein.
  3. Am elektronischen Sandsack wurden die verschiedensten Karate-Techniken auf ihre Intensität bzw. Reihenfolge vermessen, mit folgendem Ergebnis:
    1. Yoko-Geri mit Übersetzschritt
    2. Ushiro-Geri
    3. Kakato-Geri
    4. Yoko-Geri
    5. Gyaku-Tsuki
    6. Yoko-Empi-Uchi
    7. Kara-Tsuki
    8. Mae-Geri
    9. Mawashi-Geri
    10. Tettsui-Uchi
Dieser unter Nr. 1 genannte Yoko-Geri wurde von einem Mann, 81kg schwer und 185 cm groß ausgeführt. Dabei wurde ein Kraft-Höchstwert von 625 kg am Auftreffpunkt gemessen. Eine Frau von 48 kg erreichte immerhin mit der gleichen Technik 250 Kg.

 

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